Wenn Dein Baby viel spuckt

Wenn Dein Baby viel spuckt

Baby spucken ein bisschen – normal, oder? 
Das dachte ich auch, bevor ich meine Buben bekam. Der erste spuckte nicht einen Tropfen. Der zweite spuckte dafür extrem viel. Der dritte? Mal so, mal so. Warum ist das so und was kann man als Eltern tun, wenn das Baby viel spuckt?
Mein Name ist Karin, ich bin dreifache Buben-Mama, Gründerin von SPEIKI und beschäftige mich seit meinem Spuckbaby intensiv mit dem Thema „Spucken bei Babys“. 

Spucken ist bei Neugeborenen weit verbreitet, aber es gibt einen Unterschied zwischen einfachem Speien und Anzeichen für ein gesundheitliches Problem. 
Wann das Spucken zum Problem wird, was Du tun kannst, um das Spucken einzudämmen und warum Dein Baby überhaupt spuckt – ich habe Dir hier meine Erfahrungen und die Tipps meiner Hebamme zusammengefasst.

Warum spucken Babys?

  • Unreifes Verdauungssystem: Das häufigste Problem bei Speikindern ist das noch nicht vollständig entwickelte Verdauungssystem. Babys haben oft eine noch nicht ausreichend ausgebildete Magenklappe, die verhindert, dass der Mageninhalt zurückfließt.
  • Luft schlucken beim Trinken: Babys neigen dazu, beim Trinken Luft zu schlucken. Dies kann zu Blähungen und vermehrtem Spucken führen. Um dem vorzubeugen, achte auf eine ruhige Trinkumgebung und versuche, dass dein Baby nicht zu hastig trinkt.
  • Reflux & GÖR: Gastroösophagealer Reflux (GÖR) kann ebenfalls ein Grund für häufiges Spucken sein. Wenn das Spucken mit Beschwerden wie Schmerzen oder starkem Unwohlsein verbunden ist, könnte es sinnvoll sein, den Kinderarzt aufzusuchen.
  • Zu große Trinkmengen: Wenn dein Baby zu viel auf einmal trinkt, kann das zu Spucken führen. Achte darauf, kleinere, häufigere Mahlzeiten anzubieten, um den Magen zu entlasten.

Ist Spucken gefährlich? Wann sollte man handeln?

Das gelegentliche Spucken ist in der Regel unbedenklich. Wenn dein Baby jedoch ständig spuckt und gleichzeitig Anzeichen von Unwohlsein oder schlechter Gewichtszunahme zeigt, solltest du genauer hinsehen. Achte auf folgende Warnzeichen:
•    Geringe Gewichtszunahme
•    Häufiges und langanhaltendes Schreien
•    Spucken in großen Mengen oder mit blutigem oder galligem Inhalt

Wenn eines dieser Symptome auftritt, ist es ratsam, die Hebamme oder den Kinderarzt zu konsultieren. Auch bei Verdacht auf Reflux sollte eine Abklärung erfolgen.


Tipps für den Alltag mit einem Speikind

  • Ruhige Trinkumgebung schaffen: Vermeide Ablenkungen, damit dein Baby nicht zu hastig trinkt.
  • Kleinere, häufigere Mahlzeiten: Biete deinem Baby kleinere Portionen an, um den Magen nicht zu überlasten.
  • Aufrechtes Stillen: Versuche, beim Stillen aufrecht zu sitzen, um den Mageninhalt besser zu halten. 
  • Richtiges Bäuerchen machen: Lass dein Baby nach jedem Trinken ein Bäuerchen machen. Das hilft, überschüssige Luft loszuwerden.
  • Nach dem Trinken hilft es, dein Baby für 20–30 Minuten in aufrechter Position zu halten. Das entlastet den Magen und kann das Spucken verhindern.
  • Tragetuch & Babytrage: Diese sind oft eine gute Wahl, da sie das Baby in einer aufrechten Position halten und sanft beruhigen.
  • Praktische Kleidung: Achte auf Kleidung, die schnell zu wechseln ist, falls dein Baby spuckt.

Aus meiner eigenen Erfahrung als Spuckbaby-Mama kann ich berichten: Manche dieser Tipps haben mir im Alltag geholfen, wenn auch nicht alle. Am Besten probierst Du aus, was Dir am Besten hilft. Fakt ist: Ein Spuckbaby spuckt nun mal. 
Damit Deine Wäscheberge nicht zu hoch wachsen, habe ich ein kluges Hilfsmittel entwickelt, das SPEIKI Original, ein spezielles Spucktuch für Speikinder. Dank seines doppelten Latzes und dem Bündchen am Hals fängt die ausgespuckte Milch Deines Speikinds fast restlos auf. So können Geruch und Nässe auf Haut und Textilien Deines Babys gar nicht erst entstehen. 


Und irgendwann ist der Spu(c)k ja auch vorbei!

Back to blog